Umweltzahnmedizin

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Materialtestung

Leider nehmen chronisch entzündungsbedingte Krankheiten wie z.B. Rheuma, Diabetes, Allergien, Magen-, Darmerkrankungen, Osteoporose, Herz- und Kreislauferkrankungen in Deutschland einen immer höheren Stellenwert ein. Ursache dafür ist die Aktivierung unseres Immunsystems, sei es durch eine Negativbeeinflussung der Immunfunktion oder der im Körper ablaufenden biochemischen Prozesse. Wir Zahnärzte sind gezwungen, Fremdstoffe in den Körper einzubringen, die dauerhaft verbleiben. Jeder Fremdstoff geht eine Wechselwirkung mit dem Organismus ein und kann somit eine chronische Entzündung  im Körper auslösen. Bei den Patienten, die bereits an einer chronischen Entzündung leiden, muss gezielt nach Störfaktoren gesucht werden, um die bestehende Krankheit nicht zu verstärken. Störfaktoren können entzündete Wurzelspitzen, marktote Zähne, verlagerte Weisheitszähne aber auch für den Patienten immunologische Füllungs- oder Zahnersatzmaterialien sein.

Testverfahren in der Umweltzahnmedizin

Durch verschiedene Testverfahren (Kinesiologie, Speicheltests, Labortests wie Lymphozytentransformationstest, Titanstimulationstest, Effektorzelltypisierung, Basophilen-Degranulationstest usw.) können wir eine individuelle Unverträglichkeit gegen bereits vorhandene und neu einzubringende Zahnmaterialien im Vorfeld abklären.

Frau Dr. Schmid hat das Curriculum in Umweltzahnmedizin 2014 absolviert und ist zertifiziertes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Umweltzahnmedizin (DEGUZ)